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[RP] Palazzo Doria-Pamphilj su Campo Marzio a Roma
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Kalixtus
Cardinal
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MessagePosté le: Mer Sep 28, 2022 6:18 pm    Sujet du message: Répondre en citant

    Aufmerksam beobachtete der Kardinal die junge Frau, er lernte und las. Das war so seine Eigenart. Nichts erscheint ihm verborgen zu bleiben, dabei berührte er nur wenige Stellen, weil er anhand der Reaktion sehr wohl ermessen konnte, welcher Geist hinter den einzelnen Berührungspunkten vorherrschte. Das war ihm schon immer eine wichtige Aufgabe gewesen. Dennoch blieb er bei Johanna etwas zurückhaltend, denn trotz aller interessanter Parallelen zwischen den beiden Protagonisten, wusste er sehr wohl um die innige Beziehung zwischen ihr und Comyr. Eine tiefe Freundschaft die über viele Grenzen hinaus sicher von herausragender Bedeutung war. Comyr indes, dem er nur am Rande seiner Regentschaft als Kaiser dienlich war und auch nur solange bis er herausfand, dass er an der Justizreform mitarbeitete, war ein erbitterter Gegner gewesen im Reichstag und sie haben sich viele Scharmützel geliefert. Comyr hatte indes Kalixtus leidenschaftlich gehasst. Allerdings, zur Verteidigung Comyrs, er war kein einfacher Gegner und ein großer Streiter für die Rechte des Bürgertums und der Städtevereinigung. Comyr war stets eine Spur alter Adel. Das mochte er an ihn, er besaß eine zunehmende Attraktivität, die dem Kardinal heute vermutlich mehr gefiel als zu jener Zeit. Eine Zeit, die voller guter Männer war. Comyr, trotz ihrer politischen und sozialen Unterscheidungen war sicher einer dieser guten Männer, die viel zu früh gestorben waren. Dennoch zählte er Comyr nicht zu seinen Kaisern. Allerdings hatte er veranlasst, dass sein Herz aus Graz überführt wurde, wo es von den ketzerischen Steirern nur allzu gerne geschändet worden wäre. Es gibt keine Worte für den Abschaum, den diese Menschen in seinem Weltbild einnahmen.
    Wie kommt es nur, dass unsere Begegnung überlagert wird durch eine gedankliche Reise in unsere Vergangenheit. Wir haben so viele Jahre nebeneinander existiert ohne das wir einander wirklich berührt haben. Mir ist, als wenn wir uns erst jetzt wahrhaftig sehen, liebe Johanna. Dabei ist dein Name bereits eine Verbindung zu mir. Der heilige Johannes der Märtyrer ist Patron meiner päpstlichen Basilika hier in Rom. Mein persönliches Leitbild und Ansprechpartner in der Not. Ich trage seinen Bischofsstab und hoffe mit Würde und Weisheit eines Tages ihm begegnend, keine Schande bereitet zu haben.
    Der Kardinal lächelte und deutete mit seinen Augenlidern an, dass er gleichwohl wusste, dass er nicht die Heiligkeit erreichen könnte, dazu war er viel zu befleckt mit unaussprechlichen Sünden, die nur Gott vergeben könnte.

    In der Ausbildung junger Kleriker gibt es die Lektion der Beichte und ich als Dogmatiker und oberster Katechet des Vatikan habe ich eine ausgemachte und klare Vorstellung davon, wie die Beichte zu verstehen ist. Sie ist eingeführt durch die Apostelin Helena. Was wenige wissen, sie schlug die Sakramentalisierung ihren Bruder Apostel Titus vor, nachdem sie, wie ich auch, die Heilige Schrift vollumfänglich studiert hat. Titus folgte ihrem Schluss und nach über 1400 Jahren gilt die Beichte noch immer als eines der großen Mysterien. Die junge Generation denkt, dass die Beichte die Aussöhnung zwischen Gott und dem Ich ist, und vielleicht, wenn sie schlau sind, zwischen dem Ich und der Welt. Doch metaphysisch gibt es eine noch übergeordnete Aussöhnung. Das Ich mit dem Ich. In der Metaphysik, ruhen alle Geheimnisse der Schöpfungsuniversums es ist eine wichtige Lektion.

    In der Beichte begegnen wir, gemäß Helena der gelebten Misericordia – der allgewaltigen Barmherzigkeit. Nun ist zu verstehen, dass diese Barmherzigkeit auch uns selbst betrifft. Doch die schwierigste aller Aufgaben, so scheint es, ist das Vergeben der eigenen Schuld. Wir vergeben, sofern wir es erkennen, den Mitmenschen, der uns Unrecht getan hat. Wir vergeben Gott, dass er nicht so handelt wie wir es uns in unserer beschränkten Einfachheit wünschen. Wir sühnen unsere Taten die wir anderen angetan haben und bitten um Vergebung. Doch wir müssen uns auch selbst vergeben, so wie wir die Vergebung der Anderen akzeptieren müssen.
    Ich erachte dies als eines der schwierigsten und deshalb als eines der wichtigsten Fähigkeiten: Die Selbstvergebung.
    Wir neigen dazu dies nicht besonders gut zu können. Zum Mindesten der aufrichtige Geist. Dagegen können wir etwas tun und darauf aufmerksam machen.
    Wenn wir trauern, das ist ein wahres Wort von dir, betrauern wir insbesondere UNSEREN Verlust. Der Seele auf der anderen Seite geht es in aller Regel sehr gut, da er von der Gemeinschaft der Aristoten in die Gemeinschaft der Heiligen übergetreten ist. Das hat viel von der Semantik des ewigen Kreislaufes. Wer weiß, ob das Paradies am Ende unsere finale Station ist.

    Gemessen an meinem profunden Wissen über die Welt und der Schöpfung unseres Herrn, ist das nachhaltig anzuzweifeln. Aber nun rede ich über Theologie und langweile einen so faszinierenden Kopf wie den deinen mit den Bedeutungen der großen Allgewalt.

    Ihren Ausführungen über die Träume und Visionen hörte der Kardinal mit besorgniserregender Miene entgegen. Er aß von einem der Köstlichkeiten, es handelte sich in seinem Fall um ein zartschmelzendes Stück geräuchertem Aal mit einem gebeiztem Ricottatopping.
    Es gab in der Vergangenheit viele Fälle in denen Gott uns Botschaften über die Träume schickte. Sie haben immer eine Bedeutung. Ich erinnere mich an Adala Sie war immer eine Klerikerin geblieben, ihre Denkmuster blieben erhalten, denn ihre Regentschaft vermochte die Weisheit vermitteln, dass alle Weltlichkeit sich dem Menschen zuneigen müsse, gleichwohl wie die des Klerus. Deshalb baut meine politische Agenda auf ihre auf. Sie bildete das Fundament zur Partnerschaft von Staat in Kirche in der Moderne.
    Kaum eine Frau hat mich mehr beeindruckt als Herrscherin als Adala. Ihr Name hallt noch immer und wird immer im kollektiven Gedächtnis des Deutschen Königreiches wohnen. Auch die Bischofskonferenz zollt dem Rechnung.
    Deine Worte führten dich zu mir mit der Idee der Heiligsprechung – hast du diesen Gedanken aus deinen Träumen abgeleitet?


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Johanna



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MessagePosté le: Mar Oct 11, 2022 8:42 pm    Sujet du message: Répondre en citant

Erneut hörte Johanna Kalixtus zu als er sprach. Er hatte so recht damit, dass sie lange nebeneinander existiert hatten, ohne sich wirklich zu berühren. Seine Geschichte bezüglich des heiligen Johannes überraschte sie, denn das hatte sie nicht gewusst. Was er vermutlich nicht wusste, oder vielleicht einmal gewusst hatte und mittlerweile vergessen hatte, war, dass die Fürstkapelle auf Bestreben der Familie Wettin, der Familie Comyrs, dem Heiligen Johannes geweiht worden war. Beide ihrer Kinder waren in jener Kapelle getauft worden. Es schien, als wäre alles miteinander verknüpft. Sie sagte dazu jedoch nichts mehr, sondern hörte ihm weiter zu. Die Worte über die Beichte berührten sie und hier nickte sie leicht, wagte es dann jedoch sogar auch dazu etwas zu sagen. „Ich gebe Euch recht, dass viele Jüngere das vielleicht so sehen. Doch auch sie werden lernen. Ich bin mir sehr sicher, dass jeder Mensch in seinem Leben mindestens eine Sünde begeht, die ihn oder sie ihr Leben lang verfolgen wird, wenn er es nicht schafft sich mit dieser Sünde auseinander zu setzen und sich selbst zu verzeihen. Es ist ein schwieriger Schritt. Ich selbst arbeite daran seit vielen Jahren und gestehe, dass ich es immer noch nicht geschafft habe.“ Als sie dies Gesprochen hat merkt sie erst, wie einfach es gewesen war dies zu sagen. Nie hatte sie darüber gesprochen. Nicht so. Kalixtus hatte es geschafft ihr mit nur wenigen Worten zu zeigen, dass er wahrlich ein großer Kleriker war. Schwach lächelte sie. Vielleicht würde man das Gespräch hier eines Tages fortsetzen, denn man mochte es nicht glauben, doch die Fürstin interessierte sich sehr für Theologie und Philosophie sowie auch noch, vermutlich für den Kardinal weniger interessant, die Medizin. Alles jeweils ein Zeitvertreib, den sie als angemessen für eine Frau betrachtete. Sicher, Ylvi würde ihr hier widersprechen und auch Eva oder Aislinn. Doch Johanna zog es vor lieber die Finger von Schwertern oder dem ganz großen Staatsgeschäft zu lassen.

Als er auf ihre Worte zu Adala zu sprechen kam nickte sie auf seine Frage.
„Ja, das habe ich. Ich kann es mir nicht anders erklären. Ich weiß nicht, warum Gott mir das sagen sollte. Ich bin, wie ich gerade zugegeben habe, wie jeder andere Mensch, nicht ohne Fehl. Diese Träume habe ich seit einigen Wochen. Und ich weiß mir so langsam keinen Rat mehr. Vielleicht war das auch ein äußerst dummer Gedanke. Es macht mich jedoch unruhig. Ihr seid die erste Person, die mir eingefallen ist, an die ich mich wenden könnte. Auch gerade wegen eurer Position. Ich kenne nicht mehr viele Kleriker. Die zu denen ich Kontakt hatte sind verstorben oder nicht mehr im Kaiserreich, auf Reisen oder Verschollen…“ natürlich kannte sie Lysiane, aber diese war zeitgleich ihre Lehnsherrin. Außerdem kannte jene Adala natürlich nicht. Es hatte jemand deutsches sein müssen. „Ich hoffe daher, dass ich Euch mit diesem Thema nicht eher eine Zumutung bin.“
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Kalixtus
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MessagePosté le: Mar Oct 18, 2022 5:13 pm    Sujet du message: Répondre en citant

    Es war so offensichtlich, dass Johanna viel Zeit damit verbracht hatte über eine Unzahl an Entscheidungen in der Vergangenheit zu reflektieren. Das war eine seltene Gabe. Eigentlich sollte der Adel die Zeit und die Muße dazu aufbringen, denn es lag in ihrer Verantwortung und ihrem Management sich die Zeit für nachhaltige Entscheidungen zu nehmen. Ein einfacheres Leben als die der Landbevölkerung hatte der Adlige nicht. Seine Entscheidungen waren bindende und wegweisende im Hinblick auf die eigene Familie, das Land das er verwaltete oder regierte und den Menschen die ihn als Souverän anerkannten oder eben nicht. Alle Entscheidungen waren wichtig. Für den Bauern war die Entscheidung oft keine Wahl sondern vom Wetter vorgegeben – also höheren Mächten. Der Adlige hatte die Wahl, was nicht immer ein Luxus ist. Einfach erscheint es, die Macht zu haben zu entscheiden, doch in Wahrheit war es eine Bürde, auf die das Leben dich nicht vorbereiten kann. Das war ein Fakt.
    Hätte er Johannas Gedanken gekannt, hätte er vermutlich erwidert, dass auch Kalixtus bewandert war in den Geheimnissen der Kräuterkunde, er hatte sie studiert, die Wechselwirkungen zwischen Körper und Kraut und das er natürlich die Geheimnisse der Anatomie studiert hat. Er war kein Mediziner aber studierte die Medizin und war Universalgelehrter. Er praktizierte nicht, aber der Job des Klerikers und des Mediziners waren von ihrer Natur her vollkommen identisch. Beides waren Heiler. Der eine heilt die Seele und der andere den Körper. Beides gehört zusammen wie Kirche und Staat. Auch eine dieser Verbindungen. Ironischerweise ist das gesamte menschliche Bild und seine Natur ein Abbild das sich auf vielen Ebenen der Gesellschaft, der Natur, der Politik und auf allen mannigfaltigen Möglichkeiten erstreckt. Man muss nur hinsehen, man muss nur wach sein, aufmerksam und dadurch einfach auch vollkommen.

    Es ist wichtig, dass man sich ein Leben lang hinterfragt. Ich habe viele Kaiser auf ihren letzten Wegen begleitet. Am eindrucksvollsten war Kaiser Konsar, der diese Weisheit sehr früh erkannte. Er wusste, dass es wichtig war die Dinge des Lebens nicht einfach vorbeiziehen zu lassen. Er hinterfragte sein Handeln stetig und es gab unzählige Gespräche zwischen ihm und mir, seine Politik war ein Politik der Balance. Das hat viele Menschen verunsichert, weil es für die meisten Menschen als ein Zeichen der Schwäche gilt, wenn man seine Entscheidungen hinterfragt. Doch ich sehe darin eigentlich und immerzu ein Zeichen der Stärke. Was kann von größerer Bedeutung sein, als die Fähigkeit sich seines eigenen Verstandes zu bemächtigen und sich seine Gedanken zu sortieren um ein aufgeräumter Geist zu sein. Der Geist bisweilen kann ein Sturm sein. Meiner gleicht einem Ozean. Man kann lange auf den Wellen segeln und diverse neue Ufer unbekannter Inseln entdecken, auf ihnen verweilen und dann weiterreisen. Stillstand ist nicht meine Stärke. Ein Ozean selbst gebiert von Zeit zu Zeit aber eigene Geheimnisse aus den Tiefen die da dunkel vor uns und unter uns liegen. Das ist ganz spannend. Die Wunder eines ganzen Lebens können an der Oberfläche passieren und man kann ein gelungenes aber nicht sehr vielschichtiges Leben führen ohne je etwas im eigenen Leben hinterfragt zu haben. Man kam, sah und lebte und dann starb man eines sonnigen Tages. Doch wer alles hinterfragt und wer die Weisheit sucht, der muss in den Himmel blicken und die Vögel beobachten und in die Tiefe zu den Fischen und weiter und immer weiter. An Wale und Schwärme an Haien und Kraken vorbei bis auf den Grund wo die seltsamsten Kreaturen der Tiefe lebten und die Welt vor der eigentlichen Wahrheit schützten. Ist das nicht eine wundervolle Aufgabe. Die Menschen die sich auf diese Reise begeben erlangen ein profunderes Verständnis des Lebens und auch darüber hinaus über alle Lebenslagen. Das ist sehr angemessen für ein profundes Leben.
    Allerdings muss man aufpassen nicht darin zu versinken, denn dies führt in die Einsamkeit. Als Kleriker habe ich dieses Problem häufiger. Wenn ich in der vatikanischen Bibliothek versinke, dann kann ich da tagelang verschwinden und man sieht mich nicht mehr und eines Tages komme ich total verstaubt aus irgendeinem alten Archiv und mit mir selbst redend. Insbesondere wenn ich über meine Enzyklika recherchiere und die Geheimnisse göttlicher Dialektik auf den Grund gehe.

    Kalixtus lächelte und dachte, dass sie ja eigentlich gar nicht darüber sprachen und so war es ihm ein Bedürfnis den Fokus wieder auf das Gespräch zu lenken.

    Du hast es richtig gemacht, es ist wichtig, dass wir uns mit der Frage beschäftigen. Wir haben ganz zweifellos einen Auftrag übernommen von Gott selbst. Wir können das nicht ignorieren und wollen daher die Hagiografie schreiben. Ich bin Gott sei Dank Scriptor des CSO der Kongregation des Heiligen Offiziums die sich mit der Kanonisierung der Heiligen befasst. Auch bin ich Theologe der Cenacle der Theologen, die sich mit der Frage der Hagiographien auseinandersetzen.

    Im Falle von Adala wäre eine Seligsprechung sicher das realistische, ihre Taten müssen über viele Jahre geprüft und durch das CSO intensiviert beobachtet werden. Die Hagiographie bleibt dabei erhalten um aus der Seligsprechung eines Tages eine Heiligsprechung zu machen. Daher wollen wir uns an die Arbeit machen.
    Zu den wichtigsten Dingen zählen Quellen des Glaubens. Was wissen wir alles – jede Kleinigkeit kann von Bedeutung sein. Wer aus dem näheren Umfeld könnte heute noch leben und von ihr Berichten und das wichtigste. Welche Wunder können auf sie zurückzuführen sein. Ein gottesfürchtiges und klerikales Leben zu führen und dem Ganzen die Krone des Empires zu verleihen wird für eine gelungene Biographie reichen doch für die Hagiographie bedarf es Tiefschürfenderes.

    Dabei wirst du mir helfen müssen, Johanna.


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Johanna



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MessagePosté le: Lun Nov 07, 2022 4:49 pm    Sujet du message: Répondre en citant

Johanna hörte ihm zu. Er hatte so recht damit, dass der Geist ein Sturm sein konnte. Wie häufig lag sie wach, weil die Gedanken sich nicht beruhigen ließen? Es gab so viele Entscheidungen, die getroffen werden wollten. Die nicht nur sie, sondern so viele Seelen betrafen. Die ihrer Untertanen, aber auch irgendwie die ihrer Freunde und Familie. Die schwersten Entscheidungen waren jene die mit ihren Kindern zusammen hingen. Wie lange hatte sie sich versteckt um Sophie eine möglichst unbeschwerte Kindheit ohne das Brandmal eines Bastards zu ermöglichen? Sechs Jahre hatte es gedauert, bis sie sich eingestehen konnte, dass es Sophie auch so gut gehen würde. Sechs Jahre, in denen sie sich zum Wohl der Tochter verstellt hatte. War es wirklich zu Sophies Wohl am Ende gewesen? Das Mädchen hatte unter der fehlenden Liebe ihres 'Vaters' gelitten und nicht verstanden warum jener ihren Bruder vorzog. Auch jetzt verstand Sophie die Tragweite noch nicht von dem, was geschehen war. Aber mit Johannas Entscheidung endlich zu allem zu stehen hatte sie es ermöglicht, dass Sophie endlich eine Familie bekam, die das Wort 'Familie' verdiente.

Loszulassen und sich von den Sorgen zu befreien hatte gut getan. Es hatte ihr die Möglichkeit gegeben wieder über andere Dinge nachzudenken. Einfach nur mal die Schöpfung zu genießen oder nun auch eben einfach mal Zeit für sich zu nehmen und den Kräuterkundekurs zu besuchen. Das hatte sie schon Jahre gewollt und war es nie angegangen. Oder auch jetzt diese Reise nach Rom. Wann hätte sie sich je in der Vergangenheit einfach in die Kutsche gesetzt um hierher zu kommen - wegen einem Traum? Das wäre ihr in der Vergangenheit niemals eingefallen. Sie schmunzelte, als er beschrieb wie er verstaubt aus einem Archiv herauskam.
"Einsamkeit ist wirklich ein Problem. Ich denke das ist der Ort, an den die meisten flüchten, wenn sie Sorgen plagen." Genau das hatte sie zumindest getan, als sie auf die große Reise ging.

Das Gespräch kehrte zu Adala zurück und auch hier nickte sie. Also eine Seligsprechung. Das war doch immerhin ein Beginn. "Ich werde mich daran machen mich umzuhören, wer Dinge dazu beitragen kann. Im Vorfeld habe ich schon etwas recherchiert. Sie reichte ihm ein Pergament auf dem alles stand, was sie bisher gefunden hatte.


Citation:

Leben von Adala


Nach dem sie die Liste übergeben hatte sah sie Kalixtus an: "Was kann ich noch tun?"

((Sry... ich dachte ich habe geantwortet. Hatte die Antwort zumindest vorbereitet aber vergessen zu posten -.-
Ich bin aktuell dabei im Biergarten nach Informationen zu Fragen. Hast du vielleicht gesehen. Bisher allerdings nur mit wenig erfolg...))

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