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Office of the Praepositus Generalis
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Kalixtus
Cardinal
Cardinal


Inscrit le: 24 Fév 2013
Messages: 8928
Localisation: Roma, Palazzo Doria-Pamphilj

MessagePosté le: Ven Jan 20, 2023 2:05 am    Sujet du message: Répondre en citant

    Kalixtus saß in seinem Stuhl gehüllt in den schlichten, schwarzen Gewändern des Ordens. Schwarz war die Farbe warum man den Praepositus Generalis auch den schwarzen Papst nannte. Denn die Jesuiten waren vor allem Gelehrte und gesellschaftspolitisch involviert. Sie organisierten machtvolle Verbindungen auch in Rom und nicht zuletzt war auch der weiße Papst, der Heilige Vater ein Jesuit. Dieser wiederum suchte in Personalfragen und auch in Leitungsfragen häufig Kalixtus auf. Die Universität die heute päpstliche Universität war wurde als Jesuitische Universität gegründet. So war dieser Orden mehr als alles andere der Inbegriff des Papsttums aber auch der Erneuerung der Kirche im 15 Jahrhundert. Daran bestand kein Zweifel.
    Die eisblauen Augen des Mannes waren durch des vielen Lesens schwächer geworden über die Jahrzehnte und so ruhte auf seiner Nasenspitze bei der Betrachtung der Schriftzeichen eine kleine Brille auf der Nasenspitze um die altgermanischen Runen zu lesen, die er jüngst studierte. Eine Abhandlung der altnordischen Sprache war ein hübsches Geschenk der vatikanischen Bibliothek und der Foliant war zweifellos schon 300 Jahre alt und damit annähernd so alt wie der Kardinal selbst. Er stammt aus der Zeit der Missionierung des Nordens. Es waren Aufzeichnungen und Lehrschriften der alten Runen und ihren Übersetzungen. Für den Kardinal waren das wichtige Informationen, denn der Norden der Kalmar Union war nicht nur eines der Ziele der Zukunft des Kardinals, es war auch ein wichtiges Ziel der Neuapostolischen Kongregation. Freilich er führte diese Kongregation nicht, aber er würde seinen Teil dazu beitragen, immerhin repräsentierte er die Kongregation zur Verbreitung des Glaubens, er war der Hüter der vatikanischen Geheimnisse und dessen verborgenem Wissen. Wenn jemand in der Lage sein würde die Nordstämme zu verstehen, dann er.

    So legte er die Brille auf den Foliant als Thorina hereinkam und er lächelte erfreut. Ihre Korrespondenz war voller Wärme und Freundlichkeit.

    Willkommen hier im Konvent des Jesuitenordens. Es ist ein wenig beschwerlich auf einen der Hügel Roms zu steigen, dafür wird man hier von einer blühenden Natur, dem Wundern Gottes und einem herrlichen Blick auf Rom belohnt.
    Kalixtus schmunzelte ein wenig ehe er anfügte.

    Außerdem riecht es hier bisweilen besser als beim trägen Tiber, der unser geliebtes Rom zwar charakterisiert aber auch der nicht ohne Bewusstsein dazu neigt, besonders im Sommer, überaus zu stinken.
    Als ich einst die Katakomben von Rom durchsuchte um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen bin ich leider bis heute zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen. Es muss etwas stromaufwärts sein, was mir entgeht. Die Zuflüsse Roms werden streng kontrolliert und die Abwässer werden ebenfalls nicht kontinuierlich in den Tiber abgeführt. Sehr seltsam. Noch dazu scheint der Fluss voller Leben zu sein.

    Ach ich wünschte ich hätte noch ein Jahrhundert zu leben, was denkst du wie aufregend es sein müsste um all die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu studieren, die mir aufgrund meiner Zeitigkeit verwehrt bleiben zu erkennen und zu erfahren. Gott ist bisweilen grausam.


    Er deutete auf den Stuhl vor seinem vor Pergamenten und Büchern vollgestopften Schreibtisch.
    Du musst verzeihen, ich befinde mich mal wieder in einer meiner Forschungsarbeiten und bin mitten in der Recherche, dann sieht das alles nach Chaos aus, aber ich habe mein eigenes System. Hoffentlich – ich bilde es mir immerhin ein. Er gluckste amüsiert und schenkte sich und Thorina etwas Apfelwein ein.

    Dem Orden beitreten ist eine gute Idee, hast du dich den mit den Regeln unserer Gemeinschaft schon auseinandergesetzt? Dem Ius Ordinis. Ein Regelwerk, dass sehr effektiv gestaltet ist und das Zusammenleben hier im Konvent aber auch außerhalb regelt.

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Thorina



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MessagePosté le: Dim Jan 22, 2023 11:52 pm    Sujet du message: Répondre en citant

Sie lächelte bei der herzlichen Begrüßung vom Kardinal. Ihr Herzschlag beruhigte sich schnell. Jedes Mal, wenn sie Kontakt mit diesem Mann hatte, fühlte sie sich hilflos und klein. Aber bisher hatte er es jedes Mal geschafft, sie sofort zu sich zu ziehen. Sie hörte ihm zu, während sie den angebotenen Stuhl für sich einnahm. Im Stillen nahm sie sich vor, den trägen Tiber einen Besuch abzustatten. Ein stinkender Fluss, der voller Leben war? Das klang wirklich nach einem Geheimnis. Und sie war so neugierig. Auf den grausamen Gott wollte sie nicht eingehen. Sie wollte das Alter des Kardinals nicht weiter ins Gespräch einbringen. Tatsächlich fürchtete sie sich bei dem Gedanken etwas. Sie konnte so viel von ihm lernen und der Gedanke, dass.. nein, der Gedanke wurde verdrängt.

Vielen Dank für die liebe Begrüßung, sagte sie höflich und nahm gerne den Apfelwein an. Ihre neugierigen Augen wanderten über das geordnete Chaos seiner Studien. Die Glyphen waren ihr unbekannt. Selbstverständlich waren sie das. Sie hatte noch soviel zu lernen. Und ihr Wissensdurst mit allem was die Kirche anging war groß. Und so hatte sie selbstverständlich bereits das Regelwerk des Ordens studiert.

Es war sehr hilfreich, dass der Ius Ordinis auch eine deutsche Übersetzung hat. Ich hatte sie mir bereits durchgelesen und die Ideale aus Kapitel 2 haben mir sehr gefallen. An diese Ordensregeln möchte ich mich gerne halten.

Sie sah ihm fest in seine erstaunlichen Augen. Es war komisch, dass Gott beschlossen hatte, die Augen nicht altern zu lassen. Sie waren das ganze Leben gleich. Wie war er wohl als junger Mann gewesen, als er zur Kirche kam? So wie sie. Ganz am Anfang. Die Faszination für diesen Menschen war ungebrochen. Allerdings war ihr bewusst, dass sie es nie soweit schaffen würde, wie er. Und das war auch nicht ihr Ziel. Allerdings hatte sie ein Helfersyndrom und es gab viele Lücken innerhalb der Kirche.

Rom ist so groß und ich habe immer noch nicht alle Kongregationen ganz verstanden. Der Orden der Jesuiten ist, denke ich, ein guter erster Schritt etwas Fuß zu fassen und mich als Mitglied für weitere Hilfe innerhalb der Kirche anbieten zu können. Ich möchte vor allem die Kirche transparenter machen. Den Menschen die Kirche erklären können. Gott und den Glauben kann ich bereits erklären. Da fühle ich mich sehr sicher. Aber im Aufbau der Kirche brauche ich noch Nachhilfe.

Sie lächelte. Und nahm einen Schluck Apfelwein. Sie trank selten und merkte das Kribbeln im Bauch sofort.
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